RSGS-News
Der Newsletter zur weltweit größten "Raumschiff GameStar" Fanpage
Impressum   Nr. 1 - Sonntag, 09.12.2001 - 1. Jahrgang
(C) MMI by RGFP-Fanpage

Chefredakteur:
Arne Voigtmann

Auflage: 6 Exemplare

Abmeldung:
Einfach eine leere Mail an @domeus.de

Raumschiff Gamestar: (C) MCMXCVII-MMI by IDG Entertainment und Redaktion GameStar
All Rights reserved.
 
Hallo liebe Lesenden.
Ich begrüße euch hiermit zur ersten Ausgabe des brandneuen RSGS-Newsletters, in dem ab sofort alle zwei Wochenenden alle offiziellen und inoffiziellen Infos zu Raumschiff GameStar finden werdet. Und natürlich noch einige weitere Dinge: Specials, Episodenkritiken, Interviews, Votes und einige weitere Dinge.
Dass die Erstausgabe statt am Sonntag erst am Montag Abend erscheint liegt an einer Autopanne und einem gerissenen Abschleppseil - Einzelheiten möchte ich euch hier lieber ersparen :).
So, und nun möchte ich euch in die erste (noch recht dünne) Ausgabe des Newsletters entlassen. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
Arne Voigtmann.
Inhalt der heutigen Ausgabe
Redakteure gesucht - Aufruf an alle, die was zum Newsletter beitragen wollen
Review zu Episode 34 - das Review zur aktuellen Episode "Indianer"
Retrospektive - ein Rückblick auf die erste Staffel (Ep. 1-12)
Redakteure gesucht
Da der Newsletter noch recht klein ist und ich ihn alleine wahrscheinlich auch nicht auf Riesengröße aufblähen können werde, suche ich noch Mitarbeiter/innen und Anregungen sowie Kommentare dafür. Egal, ob Leserbriefe, FanFiction, Episodenkritiker, Newssammler, Leute die Infos zu RSGS haben, Leute die schon mal selbst mitgespielt haben (oder immer noch mitspielen) für ein Interview oder Leute die einfach mal ihre Meinung zu RSGS kundtun wollen.
Schreibt bei Interesse einfach eine Mail an ArneVoigtmann@gmx.de.
Review zu Episode 34
In Ausgabe 01/2002 ist sie also erschienen - die 34. RSGS-Episode "Indianer". Ursprünglich sollte sie direkt nach Episode 33 laufen und das aktuelle Kapitel (die 3. Staffel, die von Episode 16-34 lief) abschließen, wurde wegen der Ereignisse vom 11. September aber auf die aktuelle Ausgabe verschoben und etwas gekürzt.

Inhalt:
Die GameStar-Crew liegt nach dem Absturz des Schiffes auf dem Planeten der "jäh abgewürgten Spiele" benommen auf dem Boden, als Darth Lott und der Imperator sich dem Schiff nähern, um die Crew gefangen zu nehmen.
Gefesselt befinden sie sich an Bord des Todessterns. Darth Lott reibt sich die Hände und freut sich, sie foltern zu dürfen: Und zwar mit "Girlscamp" und "Deutschland Europameister 2000" - zwei wahrhaft grottenschlechten Spielen. Doch zuvor muss er erst noch "Windows XXP" installieren, was der GS-Crew laut dem 1. Offizier vier Stunden verschafft, um einen Fluchtplan auszubaldowern. Glücklicherweise kommt ihnen ein aus dem Nichts auftauchender Indianer namens "Donnernder Balken" zur Hilfe, entfesselt sie (das sagte schon Obelix: "Er ist entfesselt!") und schickt sie auf eine Reise in einer Lore durch riesige verschlungene Höhlensysteme. Erst als sie längst über alle berge... äh, unter allen Höhlen sind, bemerkt Lott ihre Flucht.
Für die GS-Redaktion ist schließlich Endstation im tiefsten Dunkel der Höhle: Mit einem lauten Krachen landen Crew und Lore vor einer Wand. Plötzlich klingelt das Telefon. Als geklärt ist, wessen Telefon es ist, geht der Captain ran und wird von Admiral McGovern begrüßt, der der Crew nicht nur einen Urlaub, sondern auch ein brandneues Schiff verspricht.

Kritik:
Diese Episode scheint schon den Beginn einer weiteren Änderung an RSGS einzuläuten. Nicht nur, dass uns der "Tunnel B1"-Soundtrack aus der ersten Staffel an alte Zeiten erinnert, auch ein neues Schiff wird uns am Ende der Episode von Admiral McGovern versprochen - man darf jedenfalls schon jetzt auf Episode 35 gespannt sein.
Aber nun erstmal zu dieser Episode. Es ist eine gewohnt routinierte Episode, in der das erste Mal seit Langem wieder der Todesstern zu sehen ist (nur auf Darth Mopps Rückkehr werden wir leider noch eine Episode warten müssen), die einige amüsante Wortspiele ("Für all die Schmach, die er der dunklen Seite der macht lichtjahrelang angetan habt") und gewohnt gute Spezialeffekte (besonders die Tunnelabfahrt wirkt gelungen) enthält. Kadett Klinge hüpft wieder gewohnt hyperaktiv durchs Bild, der Captain prophezeit wieder, dass wir alle sterben werden (womit er sogar Recht hat, nur dass wir noch nicht jetzt sterben werden) und Darth Lott und der Imperator schauen gekonnt grimmig drein.
Leider ist die Episode vom Humor her nicht soooo berauschend, es gibt zwar den einen oder anderen Schmunzler, richtige Lacher gibt's aber kaum, trotz netter Seitenhiebe auf miese Spiele als Foltermethoden ("Girls Camp" - Bewertung 6 % - und Deutschland Europameister 2000" - 9 %) und die unmögliche Passwortpolitik von MS bei Windoof XP (
Darth Lott zur MS-Hotline: "Nein, FRBC und dann erst 7RTFM. Ja was, hab ich mir den Quatsch ausgedacht oder Sie?").
Alles in allem also eine durchaus ordentliche Episode, nur leider ohne echte Highlights.

Fazit:
Eine eher routinierte RSGS-Episode ohne übermäßig viel Witz, aber auch nicht schlecht geraten: 60 %

Retrospektive

Ein Rückblick auf die erste Staffel: Die Rekrutierung der Crew, das Verschwinden von Mr. Lenhardt und der ständige Kampf gegen das Imperium.

Captain Langer bekommt den Auftrag, nach der Zerstörung des Planeten der Spieletester eine Crew zusammenzustellen und mit der USS GameStar ins All vorzustoßen. Daran wollen ihn jedoch Darth Vader und seine Schergen hindern. Nachdem er zwei seiner Anhänger (Peter und Mikkl) an die gute Seite der Macht verloren hat, steht Vader erstmal ziemlich alleine da (Ep. 1). Leider ist Mr. Lenhardt nicht an Bord erschienen, da er auf Florida 5 abgestürzt und dort seinen Gläubigern in die Hände gefallen ist. Mit einem Außenteam macht man sich auf die Suche nach ihm (Ep. 2). Leider ist das Außenteam jedoch nicht auf Florida 5, sondern auf Dagobart gelandet. Vor der Rückkehr auf die GameStar bekommt man dort jedoch erstmal Probleme mit einem Walker (s. "Star Wars") und muss Peter aus der Patsche helfen, der mit seinem Wagen in einem See auf dem Planeten abgesoffen ist (Ep. 3). Mit Hilfe der Macht befreit man Auto und Peter aus dem See, doch zurück zur GameStar beamen kann man nicht, da zu wenig Saft da ist. Nur Gegenstände lassen sich noch beamen, also bekommt das Außenteam einen Fluxkompensator ins Auto und reist damit zurück in die Vergangenheit - eigentlich, um an den Zeitpunkt zurückzukehren, als man auf Dagobart ankam, doch man landet unglücklicherweise in der Zeit eines gewissen Mr. Feuerstein (Ep. 4). Nach dem ersten Schock stellt das Außenteam erleichtert fest, dass es nicht in der Vergangenheit, sondern nur am Set eines Familie-Feuerstein-Films gelandet ist. Man startet also erneut und gelangt wieder in die richtige Zeit.
Währenddessen versucht Vader mit Hilfe seines neuen Untertan Seagent Steidle die GameStar mit einer Bombe in die Luft zu jagen. Leider geht der Schuss nach hinten los - und ein neuer Todesstern muss her. Ebenso ein neuer Mick, den hat Charles nämlich erschossen (Ep. 5). Schnell stellt er jedoch fest, dass Mick in Wahrheit ein Android ist, durch den Schuss sind allerdings ein paar Sicherungen durchgebrannt und Charles wird vom Jäger zum Gejagten. Im letzten Moment kann die soeben von Dagobart zurückgekehrte Crew Charles vor dem Tode retten.
Doch damit ist noch lange nicht alles überstanden: Eine unbekannte Macht zieht die GameStar auf einen Eisplaneten runter. Und wir wissen alle, wer dahinter steckt. Genau, Darth Vader (Ep. 6). Es gelingt ihm trotzdem nicht, sofort in die GameStar einzudringen. Mick wird indessen zum Piloten umfunktioniert. Er soll einen Hubschrauber besorgen, um die feststeckende GameStar zu befreien. Außerdem hat sie ein Leck, und das Schiff muss evakuiert werden. Als Martin, Mikkl und Peter das Schiff durch den Notausgang verlassen haben, entdecken sie schon das nächste Problem: Eine Riesenarmee von Walkern hat die USS GameStar umstellt (Ep. 7). Während Martin einen misslingenden Versuch, die Walker aufzuhalten, mit seiner Kampfvespa startet, Mikkl mit einem Lasergewehr auf die Angreifer schießt und Peter seinen Teddy von der GameStar retten will, ist es Vader gelungen, in das feindliche Raumschiff einzudringen, wo er jedoch von Captain Langer und Charles überrascht und ganz schön eingewickelt wird - im wahrsten Sinne des Wortes (Ep. 8). Seargent Steidle befreit ihn jedoch und manipuliert den Mick erneut - allerdings erst, nachdem dieser die GameStar mit einem "Hubi" (Moment Mal, heißt das nicht "Heli"?) aus dem Eis befreit hat und man alle von draußen wieder einsammeln konnte - nur Martin nicht, der blieb leider aus Zeitgründen erstmal zurück, aber Westfalen sind ja geduldig. Jedenfalls ist Mick nun ein Voodoomagier (dank des neuen "Voodoo"-Chips) (Ep. 9) und raubt Vader auch noch den letzten Anhänger, Seargent Steidle, indem er ihn zu sich holt. Doch auch Martin ist nicht mehr er selbst, der lange Aufenthalt auf dem Eisplaneten (und vor allem die Berührung mit grünem Schleim, abgesondert von einem Schleimmonster) ist ihm nicht gut bekommen und er mutiert zum "Martin-Monster". Da hilft nur noch ein Notruf an Geisterjäger Gunnar Lott (Ep. 10), der sich mit seinem Gehilfen Christian Schmidt auch gleich auf die Socken macht und den Monster-Martin erfolgreich zurückverwandelt. Die zwei Voodoomagier kämpfen indes mit Imageproblemen - mit ihren Lockenperücken sehen sie auch ein wenig... nun ja... aus - und verwandeln sich in Blues Brothers (Ep. 11). Um dem ganzen Chaos ein Ende zu bereiten, bringen diese Blues Brothers die GameStar nun zurück zu einem Zeitpunkt wenige Minuten bevor der Planet der Spieletester zerstört wurde. Jetzt kapiert der Captain auch, worum es geht: Die GameStar selbst (aus der Zukunft) hatte damals die Crew vor der drohenden Zerstörung des Planeten der Spieletester gewarnt und nur so konnte man den Klauen des Todes (klingt das nicht schön dramatisch?) entrinnen. Man beamt die Spieletester alle auf einen eigenen Planeten mit Internetanschluss und verschwindet im Nichts der Zeit - aber wenigstens ist die Vergangenheit gerettet... und das Spielchen beginnt von vorne (Ep. 12).

Kurzzusammenfassung:
Die USS GameStar rekrutiert ihre Crew, sucht Mr. Lenhardt, vergisst Mr. Lenhardt, weil sie auf Dagobart statt Florida 5 landet, wird vergeblich von Vader bebombt, stürzt auf einem Eisplaneten ab, Mick stellt sich als Cyborg heraus, mutiert zum Voodoomagier und dann zum Blues Brother, Martin wird nebenbei zum Monster, man kommt vom Eisplaneten weg, ein Geisterjäger verwandelt Martin in einen Menschen zurück, man reist in die Vergangenheit, und alles beginnt von vorne.
So, und wer es schafft, obigen Satz ohne Luft zu holen zu sagen oder mir eine kürzere Zusammenfassung der ersten Staffel präsentieren kann, kann mir gerne mailen.

Unbeantwortete Fragen:
- Was ist mit Mr. Lenhardt geschehen? Ist er auf Florida 5 versauert? Nach dem fehlgeschlagenen Rettungsversuch, bei dem man versehentlich auf Dagobart landete, ist jedenfalls nie wieder ein Wort über ihn verloren worden.
- War Vader bei der reise in die Vergangenheit nicht immer noch auf der GameStar? Warum hat er nicht versucht, das Schiff zu sabotieren?
- Und warum ist die GameStar rund?

     Die nächste Ausgabe erscheint voraussichtlich am 23.12.2001!