RGFP-Newsletter
Der Newsletter zur weltweit größten "Raumschiff GameStar"-Fanpage
Impressum   Nr. 12/2002 - August

14. Ausgabe - Montag, 05.08.2002 - 1. Jahrgang

(C) MMII by RGFP-Fanpage

Redakteur:
Arne Voigtmann

Auflage: 24 Leser

Zurückliegende Ausgaben findet man im Newsletterarchiv der RGFP.

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Raumschiff Gamestar: (C) MCMXCVII-MMII by IDG Entertainment und Redaktion GameStar
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Endlich!

Nach langen Monaten Wartezeit und banger Hoffnung auf die Fortsetzung von Raumschiff GameStar ist es soweit: Die 38. Episode steht uns ins Haus - und alle sind sie mit dabei: Der Imperator, Darth Lott, Darth Mopp, Kadett Klinge, Der Doktor - und der neue erste Offizier: Commander Florian Stangl. Und es gilt gleich einen gefährlichen Gegner zu besiegen: Den Stanglnator. Doch mehr dazu unten im Review zur aktuellen Episode.

In einem Monat wird nicht nur die GameStar, sondern auch das sie von Anfang an begleitende Raumschiff GameStar (auch wenn das Schiff nicht mehr dasselbe ist) fünf Jahre alt. Um diesen Anlass würdig zu feiern habe ich mir ein paar kleine Specials dazu ausgedacht (mehr dazu in exakt vier Wochen, wenn die GameStar ihren fünften Geburtstag feiert), unter anderem eine Fanfragerunde mit Toni Schwaiger, für die ab sofort jede Frage gestellt werden kann, die euch zu Raumschiff GameStar unter den Fingernägeln brennt (einfach das Formular auf www.rgfp.de.vu verwenden). Ende August werde ich Toni dann den Schwall an Fragen zuschicken.

Ansonsten gibt es diesmal altbewährtes. Den dritten Teil von "Jagd auf einen Unsichtbaren", drei weitere Classicreviews, Umfrageergebnisse und die News des Monats.

Wie immer viel Spaß beim Lesen wünscht

Arne Voigtmann.

Inhalt der heutigen Ausgabe
Review - RSGS Episode 38
Classic-Review (Episode 22-24) - Der weise Mann und das Geiseldrama
RSGS-Fan-Fiction #2 - Jagd auf einen Unsichtbaren - Teil 3
Wie soll Raumschiff GameStar weitergehen? - Ergebnis der aktuellen Umfrage
In Sachen RSGS - die News der letzten vier Wochen
Review - RSGS Episode 38

Die 38. RSGS-Episode bietet so manche Neuerung. Nicht nur einen neuen Vorspann und neue Musik, sondern auch einen neuen ersten Offizier...

Kurzbeschreibung:
Während sich die GameStar-Crew faul in der Sonne aalt, wird der neue erste Offizier vom Stanglnator attackiert.

Inhaltsangabe:
Kadett Klinge, Sicherheitschef Steinlechner und Doc Chris genießen ihre freie Zeit. Der Captain ist auf der Raumschiffwerft und hilft beim Einbau der Sonderausstattungen, damit die neue U.S.S. GameStar bald startklar ist.
Da tritt ein Herr an die drei heran, der Captain Langer sucht. Sie erklären ihm, was der Captain gerade tut, er bedankt sich und will umdrehen, als Peter sich erkundigt: "Moment Mal, wer sind Sie denn überhaupt?" Der Herr meint ein wenig hochnäsig, er sei dem Reinigungspersonal nicht zu Auskünften verpflichtet. Natürlich beschwert man sich, doch der Fremde zeigt nur auf die orangefarbenen Overalls. Kadett Klinge erklärt, was es damit auf sich hat. Der Doktor fügt hinzu, nur er und der Captain seien davon befreit. "Nun, ich bin der erste Offizier, und damit wohl auch anders einzukleiden." Er erntet nur Gelächter.
Unterdessen hat Darth Lott auf dem Todesstern, der um die Erde kreist, mal wieder einen teuflischen Plan ausgeheckt. Mit Hilfe einer Locke des Stanglnators (die aus einer alten Folge Multimedia-Leserbriefe stammt) und etwas Genmutation will er einen Freiwilligen in den Stanglnator verwandeln und auf die GameStar-Crew hetzen. Dieser Freiwillige soll natürlich Darth Mopp sein, der aber leider zu wenig Speicherkapazität aufweist. Also muss Darth Lott dran glauben.
Die GameStar-Crew erklärt ihrem neuen ersten Offizier gerade, dass die Klausel über die Uniformen im Kleingedruckten des Arbeitsvertrages stehe, das man nur in einer Donnerstag-Vollmond-Nacht lesen könne (wie im ganz klein gedruckten erklärt wird). Mitten in diese Unterhaltung platzt der Stanglnator, der sich den neuen ersten Offizier als erstes Opfer ausgesucht hat. Mit seiner Gitarre zwingt er Florian Stangl in die Knie. Nur durch Kadett Klinges beherztes Eingreifen gelingt es, den ersten Offizier zu retten. Er tut allerdings erst was, nachdem der Stanglnator das neue GameStar-Crewmitglied als "Müllmann" bezeichnet hat. das kann man natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Kadett Klinge verursacht kurzerhand einen Kurzschluss am Verstärker der Gitarre und der Stanglnator verpufft. Der erste Offizier meint natürlich, er hätte es auch allein geschafft. "Pflaster gibt's den Gang entlang und dann rechts", meint der Doktor nur und die drei lehnen sich wieder zurück...

Kritik:
Für die neue Staffel wurde uns so Manches versprochen. Eine brandneue U.S.S. GameStar (die schon letzten Monat auf der RGFP bewundert werden konnte), ein neuer erster Offizier (nämlich Florian Stangl, der als Ersatz für Martin Deppe gekommen ist - und das auch im realen Leben) und natürlich neue Abenteuer.
All das wurde uns auch tatsächlich beschert. Die 38. Episode überrascht den Zuschauer gleich zu Anfang mit einem neuen Vorspann und einer sehr stimmigen Titelmelodie. Die Musik ist jetzt auch nicht mehr nur schmückendes Beiwerk sondern unterstützt die Handlung akustisch, das heißt, bei spannenden Szenen hebt sie sich, bei ruhigeren Szenen wird auch die Musik gemächlicher. Sie stammt nun nicht mehr von Turrikan-, Tunnel B1- oder MDK-Soundtracks sondern von (GameStar-Leser?) Jochen Gerold.
Florian Stangl heißt Stanglnator und auch wenn ich persönlich mit diesem blondlockigen Typen, der mit seiner Gitarre die Leute umnietet, nicht allzu viel anfangen kann, wirkt es doch ganz amüsant, wie der neue erste Offizier der GameStar quasi gegen sich selbst kämpfen muss. Und auch wie er seine Crewmitglieder behandelt (und umgekehrt) ist recht amüsant anzusehen. Florian Stangl wird die GameStar-Crew sicherlich bereichern, vor allem, wenn sein Charakter weiterhin so hochnäsig angelegt wird, was noch für einige witzige Szenen sorgen könnte.

Fazit:
Eine äußerst gute Episode, wunderbare Musik und ein brandneues Schiff: 88 %

Classic-Review (Episode 22-24) - Der weise Mann und das Geiseldrama

Diesmal reist die GameStar in die Vergangenheit, woraus sich ein Geiseldrama entwickelt, das sich um Mikkl Galuschka, den Funker des Schiffs, dreht.

Episode 22: Der weise Mann vom Berge

Kurzbeschreibung:
Nur der "weise Mann vom Berge" kann die GameStar wieder in ihre eigene Zeit bringen.

Inhaltsangabe:
Kommunikationsoffizier Mikkl soll den "weisen Mann vom Berge" suchen und bildet ein Ein-Mann-Außenteam. Er beamt in eine regnerische Gebirgsgegend herunter.
Auch der Todesstern ist im Mittelalter gelandet, doch momentan verhält er sich noch ruhig.
Der Kommunikationsoffizier erklärt dem weisen Mann sein Problem. Dieser weiß eine Möglichkeit um zurückzukommen, aber "dazu ist sehr viel Energie nötig." Ein Blitz mit der Energie von 1,21 (sprich: "Eins Punkt Einundzwanzig") Gigawatt soll das Raumschiff wieder in seine Zeit befördern. Dazu braucht man nur einen Blitzfänger (einen Drachen) und einen Blitzschläger (eine Bratpfanne).
Die GameStar kann allerdings nur getroffen werden, wenn sie sich an einer ganz bestimmten Position befindet - und dort erwartet sie schon der Todesstern.
Jetzt fehlt nur noch ein Gewitter, doch da hat Mikkl schon eine Idee: Er schnappt sich sein Auto (wo kommt denn das plötzlich her?) und brettert damit ein wenig durch die Gegend, denn "immer wenn ich zu schnell fahre blitzt es."
Der Todesstern lädt indessen seinen Laser, während der weise Mann vom Berge krampfhaft versucht den Drachen steigen zu lassen. Endlich gelingt es ihm einen Blitz einzufangen, den Mikkl mit dem "Blitzschläger" zur GameStar schickt, die genau im richtigen Moment wieder in ihrer Zeit landet, aber ohne Mikkl...

Kritik:
Diese Episode ist mal wieder eine schöne Reminisi... Remizemmi... äh, Parodie auf "Zurück in die Zukunft". Sowohl die "Eins Punkt Einundzwanzig Gigawatt" als auch die Sache mit dem Blitz sprechen doch eine deutliche Sprache.
Gut gelungen ist auch der "Weise Mann vom Berge", Markus Schwerdtel in Kutte wirkt wirklich sehr mönchig. Allerdings bezweifle ich, dass es im Mittelalter schon Brillen gab. Aber an solchen Nebensächlichkeiten soll man sich nicht stören, schließlich ist das hier Raumschiff GameStar, da ist alles erlaubt.
Ansonsten eine recht amüsante Episode mit ordentlicher Story und ohne Durchhänger.

Fazit:
Pacman, 1.21 Gigawatt und der weise Mann vom Berge sind wirklich amüsant: 80 %

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Episode 23: Das Geiseldrama - Teil 1

Kurzbeschreibung:
Das Imperium hat Mikkl als Geisel genommen. Doch die GameStar-Crew hat eine eigene Geisel...

Inhaltsangabe:
Die GameStar hat es geschafft in ihre Zeit zurückzukehren (welche das auch immer sein mag). Leider musste man Mikkl zurücklassen, den jetzt das Imperium als Geisel genommen hat. Er wird nicht gerade freundlich behandelt. "Wir werden ihn so lange mit Technomusik foltern, bis sein Hirn nur noch aus einer matschigen Brühe besteht," erklärt der Imperator der GameStar-Crew.
Captain Langer schlägt einen Tausch vor, schließlich hat man Darth Mopp noch als Geisel, doch der Imperator will "diesen Versager" nicht wiederhaben, bis... tja, bis ihm eine Tasse herunterfällt und keiner da ist um die Scherben zu beseitigen. Deswegen nimmt er das Angebot mit dem Austausch der Geiseln an - in fünf Minuten soll er erfolgen.
Doch in fünf Minuten kann viel geschehen, und so schaffen es sowohl Mikkl als auch Darth Mopp, den man vielleicht doch nicht in eine Waffenkammer in der ein Besen achtlos herumsteht hätte sperren sollen, zu entkommen und der Austausch kann wegen Geiselmangels nicht stattfinden. Auf jedem der beiden Raumschiffe werden Suchtrupps ausgesandt um die Geiseln wieder einzufangen.

Kritik:
Hmmm, tja... obwohl diese Episode nicht schlecht ist, fehlt ihr doch ein wenig. Möglicherweise liegt es daran, dass sie für ein Geiseldrama nicht genug Spannung bringt und ein wenig zu seicht vor sich hinplätschert. Es gibt zwar einige nette Anspielungen (z.B. auf die orangefarbenen Müllmann-Overalls) und Gags, doch trotzdem wirkt diese RSGS-Episode ein wenig lustlos.

Fazit:
Eine ordentliche Episode, der die richtige Würze fehlt: 70 %

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Episode 24: Das Geiseldrama - Teil 2

Kurzbeschreibung:
Der Austausch der Geiseln klappt nicht ganz so wie geplant...

Inhaltsangabe:
Mit Waffengewalt versucht Darth Lott den entkommenen Gefangenen aufzuhalten, doch dieser lässt sich nicht so leicht einfangen und flüchtet in Richtung Fluchtkapsel.
Der Austausch der Geiseln beginnt. Da allerdings keine der beiden Seiten ihre Geisel zur Hand hat, wird einfach diverser Krempel genommen und behauptet, man hätte sich verbeamt. Dieses Spielchen geht ganz schön lange weiter...
Irgendwann schafft es Darth Mopp auf die Brücke zu gelangen und beamt sich selbst rüber auf den Todesstern. Die GameStar-Crew beschließt den Austausch abzublasen. Außerdem hat man ja eh noch einen zweiten Kommunikationsoffizier, nämlich Frank, in Reserve.
Mikkl gelingt die Flucht auch alleine. Mit Hilfe einer Fluchtkapsel gelingt es ihm zur GameStar zurückzufliegen, wo er mit Phaserbeschuss empfangen wird. Doch kein Grund zur Beunruhigung, er hat alles heil überstanden. Nun ja, fast, denn Darth Lott hat ihm ein kleines Geschenk dagelassen: Ihm wurde eine Bombe eingepflanzt...

Kritik:
Diese, recht kurz geratene Episode handelt eigentlich nur von der Rückkehr der Geiseln, ohne Nebengeschichten und ohne Umschweife. Die recht amüsante Schießbudenszene, in der Darth Lott auf Großmütter und Darth Vaders schießt ist zwar ganz nett, bringt die Story aber nicht voran. Amüsanter hingegen ist die "Ups, wir haben uns verbeamt"-Szene, vor allem wenn man das ganze Sammelsurium (inklusive Darth Vader) im Transporterraum der GameStar betrachtet.
Alles in allem wäre es vielleicht besser gewesen, das Geiseldrama nicht in eine zweiteilige Episode auseinander zu reißen, sondern in einem Stück zu lassen, das dafür dann aber etwas temporeicher hätte sein können.

Fazit:
Etwas besser als der erste Teil, aber dennoch etwas langatmig: 75 %

RSGS-Fan-Ficiton #2 - Jagd auf einen Unsichtbaren Teil 3

Was bisher geschah:
Darth Mopp hat sich unsichtbar auf die GameStar geschlichen und legt dort ein System nach dem anderen außer Gefecht. Durch einen Unfall wird er jedoch für kurze zeit sichtbar und die GameStar-Crew bemerkt den Eindringling.
Nun besteht allerdings die Schwierigkeit, den wieder unsichtbaren Darth Mopp zu finden und in Gewahrsam zu nehmen. Und so zieht die Crew in Zweierteams los, z.B. der erste Offizier zusammen mit Fähnrich Klinge, während der Captain mit dem neuen Kadett Hartmann alles auf der Brücke überwacht. Mit Hilfe der Infrarotsensoren des Schiffes gelingt es, die Position des Eindringlings zu bestimmen. Zum Schrecken der zwei befindet er sich auf der Brücke, direkt neben ihnen. Darth Mopp gibt einen gezielten Schuss ab.

"Neeeiiiinn!!" schrie der Captain. "Mein schöner Sessel." Darth Mopps Phaserstrahl war an einer Konsole abgeprallt und auf den Stuhl des Captains, der bis vor wenigen Sekunden dort, wo jetzt nur noch ein Aschehäufchen vor sich hin rauchte, gestanden hatte, getroffen. "Das wird er mir büßen!" Der Captain wollte aufspringen, doch der neue Kadett zog ihn zurück auf den Boden und zischte: "Wollen Sie auch so enden wie Ihr Lieblingssessel?" Der Captain flüsterte zurück: "Haben Sie einen besseren Vorschlag?" - "Sie meinen besser als mich einäschern zu lassen? Auf jeden Fall. Wir müssen kämpfen!" - "Haben Sie schon mal gegen ein Ziel gekämpft, bei dem Sie nicht wissen, wo es ist?" Kadett Hartmann sprang auf und zückte seinen Phaser: "Ja, gerade in diesem Moment." Mit diesen Worten ballerte er wie wild um sich. "Sehr effektiv, wirklich, aber getroffen haben Sie außer dem Hauptschirm, ein paar Computern und Ähnlichem nichts!" Der Kadett blickte schuldbewusst zu Boden. "Naja, ich wollte doch nur helfen." - "Wenn Sie helfen wollen, nehmen Sie das hier!" Damit drückte der Captain dem Neuling an Bord etwas in die Hand. "Was ist das?" erkundigte sich dieser. "Eine Wasserpistole", grinste der Captain, "damit ist wenigstens die Einrichtung vor Ihnen sicher."

"Also ich glaube nicht, dass er sich irgendwo in den Versorgungsröhren verkrochen hat", überlegte Fähnrich Klinge. "Ach", antwortete der erste Offizier, der immer noch neben seinem Untertanen durch de engen Tunnels kroch, "und wie kommen Sie darauf?" Fähnrich Klinge erreichte das Ende der Röhre und kam im Maschinenraum heraus. Hier lärmte der Antrieb des Raumschiffes vor sich hin. "Na ganz einfach!" schrie der Fähnrich, um die Maschinen zu übertönen, "wenn man unsichtbar ist braucht man sich nicht durch enge Gänge zu quetschen sondern kann ganz gemütlich über die normalen Korridore des Schiffes schlendern, weil einen ohnehin niemand sieht. Er könnte zum Beispiel direkt neben uns stehen und wir würden es nicht bemerken." - "Stimmt", meinte Darth Mopp, neben ihnen stehend. "Deckung!" schrie der erste Offizier. Beide sprangen hinter ein paar Fässer voll Altplasma. Man hörte Darth Mopp seine Waffe entsichern. "Moment, Mopp!" warnte ihn der erste Offizier. "Diese Fässer hier enthalten hochexplosives Plasma. Wenn Sie auf uns schießen und versehentlich eines der Fässer dabei treffen wird das die ganze Sektion in die Luft jagen - inklusive Ihnen." - "Nun, ich habe es auch nicht auf Sie abgesehen", grinste der Mopp und schoss auf den Antrieb, der einmal kurz spuckte und dann in einem gleißenden Lichtblitz explodierte. Die drei waren gerade weit genug entfernt um nicht selbst in die Luft zu fliegen. Verdattert starrten die zwei GameStar-Crewmitglieder auf die Überreste des modernsten Antriebs der Allgeschichte und bemerkten nicht, wie sich hinter ihnen die Tür des Maschinenraums lautlos öffnete und wieder schloss.

"Imperator, hier Mopp", flüsterte der Abgesandte der dunklen Seite der Macht in seinen Kommunikator. "Ich habe den Antrieb der GameStar außer Kraft gesetzt." - "Sehr gut", lautete die Antwort. "Warten Sie dort, wir sind in knapp zwei Stunden da um Sie an Bord zu nehmen und die GameStar endgültig aus dem All zu pusten."

"Wir müssen etwas unternehmen. Ohne Antrieb sind wir über kurz oder lang schutzlos", meinte der Captain, als sich die ganze Crew wieder auf der Brücke versammelt hatte. "Vermutlich wird der Todesstern uns demnächst angreifen. Wir müssen auf alles gefasst sein. Notfalls auch auf eine Evakuierung." - "Ja, aber, das Schiff ist doch noch keine zehn Wochen alt, Captain", meinte der erste Offizier. "Na und? Notfalls lassen wir eben schnell ein neues rendern!" war die Antwort Captain Langers. "Psst, Captain, verraten Sie nicht die ganzen Spezialeffekte", flüsterte der Doktor. "Außerdem sollten Sie mal den Architekten Althaus fragen. Mal eben ein neues Schiff rendern ist nicht, glauben Sie, das macht keine Arbeit?" Der Rest der Crew nickte zustimmend. "Nun gut, dann werden wir das Schiff eben verteidigen. Um jeden Preis." - "Genau das ist die richtige Einstellung. Der Captain geht immer mit seinem Schiff unter", nickte Fähnrich Klinge. "Nun gut, um fast jeden Preis", korrigierte der Captain seine vorschnelle Meinung. "Wir müssten erstmal diesen Mopp festnageln, denn noch ist der Todesstern nicht hier", meinte der Doktor. "Aber wie?" wollte Kadett Klinge wissen. "Wisst ihr, euer Problem ist, dass ihr keine Phantasie habt", seufzte Kadett Hartmann. "Also, mit Hilfe der Infrarotsensoren des Schiffes können wir auf diesem Monitor hier den Eindringling ausfindig machen. Jetzt müssten wir doch nur noch Kraftfelder um ihn herum errichten und ihn somit festhalten." - "Da gibt es nur ein kleines Problem. Wir haben leider keine Kraftfelder", meinte der erste Offizier. "Keine Kraftfelder? Und das bei so einem modernden... äh, modernen Schiff?" wunderte sich Kadett Hartmann. "Wissen Sie, was die Installation von Kraftfeldern kostet?" meinte der Captain. "Nun, hätten Sie auf den Whirlpool und die Sauna verzichtet Captain, dann..." - "Ruhe, Doktor. Sie sind hier schließlich nicht der Finanzverwalter", warf Captain Langer ein. Der Doktor zuckte mit den Schultern. "Ich bin ja nur realistisch!" - "Leute, könnten wir uns mal wieder unserem Problem zuwenden?" seufzte der Sicherheitschef. "Ja, Herr Steinlechner?" - "Ich meine, könntet ihr euch mal wieder dem Problem zuwenden? Ich hab nämlich auch keine Idee." Kadett Hartmann meldete sich wieder zu Wort: "Es brauchen ja nicht unbedingt Kraftfelder zu sein. Wir könnten ihn ja auch in die Arrestzelle beamen." - "Ähhh, da gibt's leider ein Problem", meinte der Captain betreten. "Tja, Captain. Hätten Sie auf die Klimaanlage und den Friseursalon..." - "Noch ein Wort und Sie fliegen raus, Doktor!" - "Ins All? Nicht doch, das wäre etwas ungesund."

"Mopp?" Aufgeregt griff Darth Mopp zu seinem Kommunikator: "Jawohl, Euer Lordschaft." - "Wir sind in wenigen Minuten in Reichweite." - "Na endlich", seufzte Darth Mopp. "Wissen Sie, wie langweilig es hier ist?" - "Ist das Schiff soweit manövrierunfähig, dass wir die Bombe einschleusen können?" Darth Mopp nickte, obwohl das ohnehin keiner hätte sehen können. "Eigentlich schon, aber..." - "Okay, dann machen wir uns an die Arbeit", tönte es aus dem Kommunikator. "Ja, aber es gibt da noch ein kleines Problem. Die..." - "Imperator Ende." Es klickte und die Verbindung wurde beendet. "Vielen Dank für das R-Gespräch. Ihre Kosten belaufen sich somit auf..." Darth Mopp schaltete das Gerät aus. "Naja, ich habe immerhin versucht ihn zu warnen."

"Der Todesstern ist da. Sind alle bereit?" erkundigte sich der Captain. "Jawohl, Sir, die Schutzschilde sind oben", bestätigte der Sicherheitschef. "Na wenigstens etwas an funktionierender Ausrüstung an Bord", seufzte der Fähnrich.
Unterdessen brachten der Imperator und Darth Lott eine Bombe auf die Transporterplattform des Todessterns. "So, euer Lordschaft, jetzt muss nur noch der Zeitzünder aktiviert und der Trottel hochgebeamt werden und dann müssen wir schnell von hier verschwinden und das Feuerwerk aus gebührender Entfernung betrachten." - "Gut, gut." Der Imperator rieb sich grinsend die Hände. "Ich stelle den Zeitzünder auf 15 Sekunden, damit die GameStar-Crew gar keine Zeit mehr hat, die Bombe noch zu entschärfen oder ins All zu beamen." Der Imperator tippte ein wenig auf der Tastatur der Zündung herum. Eine blecherne Stimme erklang: "Settings accepted and saved."
"Wir müssen uns auf einen harten Kampf einstellen. Für den Fall, dass wir geentert werden, sollte jeder eine feuerbereite Waffe dabei haben", meinte der Captain. Die Crew nickte zustimmend. "Captain, auf dem Todesstern tut sich was. Er dreht sich." - "Alle Mann auf die Gefechtsstation! Refft die Segel und streicht die Ruder! Und denkt dran: Wir werden alle sterben!" - "Doktor, was haben Sie dem Captain gegeben?" wollte der erste Offizier wissen. "Nichts weiter. Nur das Übliche", meinte dieser.

"Darth Mopp, machen Sie sich bereit zum beamen!" - "Ja, aber..." war die Antwort. "Imperator Ende!" tönte es aus dem Kommunikator. Darth Mopp schlug die Hände über dem Kopf zusammen: "Will mir hier denn niemand zuhören?"
"Okay, ich aktiviere die Bombe." Der Imperator drückte den Knopf. "Detonation in 20 seconds!" tönte die Bombe mit der blechernen Stimme. "Okay, die Koordinaten sind einprogrammiert. Und Energie." Die Bombe dematerialisierte sich.

"Detonation in 18 seconds."
"Hmm, da tut sich nichts auf dem Todesstern", stellte der Captain fest. "Er hat zwar gedreht aber bisher noch nicht gefeuert. Worauf warten die?"

"Detonation in 15 seconds."
"Imperator, Euer Lordschaft, es gibt Probleme mit der Zielerfassung." - "Probleme, was für Probleme?"

"Detonation in twelve seconds."
"Nun, offenbar sind die Schutzschilde der GameStar nicht deaktiviert." - "Waas? Dieser unfähige Mopp, den bring ich um!" rief der erboste Imperator.

"Detonation in nine seconds."
"Und nun?" wollte der Imperator wissen. "Die Bombe kommt zurück!" meinte Darth Lott erschrocken.

"Detonation in seven seconds."
"Was? Aber... beamen Sie sie ins All, schnell!" meinte der schockierte Imperator.

"Detonation in five seconds."
"Vielleicht haben sie sich's anders überlegt", versuchte der Doktor die scheinbare Untätigkeit des Todessterns zu erklären. "Vielleicht warten sie ja, bis sie das weiße in unseren Augen sehen", vermutete Fähnrich Klinge.

"Detonation in four seconds."
"Die Bombe ist zurück, euer Lordschaft." - "Das sehe ich auch", meinte der Imperator und blickte schockiert auf die dunkelgraue Metallkugel, die sich gerade rematerialisiert hatte.

"Detonation in three seconds."
"Und was tun wir nun?" meinte er mit etwas zitteriger Stimme.

"Detonation in two seconds."
"Ich beame uns in die Fluchtkapsel. Mit etwas Glück schaffen wir's noch", sagte Darth Lott schwitzend.

"Detonation in one second."
"Oh-oh!"

Ein greller Lichtblitz erhellte den Bildschirm der GameStar. "Aaaahhh!" meinte der tollkühne Captain schockiert. Die GameStar wurde kräftig durchgerüttelt, als der nur 100 km entfernte Todesstern explodierte. Darth Mopp unten im Schiffsbauch spürte die Erschütterung kopfschüttelnd und seufzte: "Aber auf mich hört ja wieder keiner."
"Captain, die Schutzschilde sind ausgefallen und unser Eindringling wird von Bord gebeamt." - "A... aber der Todesstern ist doch in die Luft geflogen", wunderte er sich. "Eine Fluchtkapsel hat ihn sich geschnappt und beschleunigt gerade." - "Sind sie doch wieder entkommen", fluchte der Captain. "Sie rufen uns", wunderte sich der Sicherheitschef. "Auf den Schirm!" befahl der Captain. Das Antlitz des Imperators erschien dort: "Für heute haben Sie gewonnen, Langer, aber ich komme wieder, verlassen Sie sich drauf. Wir geben erst auf, wenn Sie aus dem Universum geputzt sind wie das kalte Büffet auf einer Hochzeit!" Damit war die Transmission beendet.

"Glauben Sie Captain, dass sie wiederkommen?" erkundigte sich Fähnrich Klinge. "Bestimmt, aber das dauert ein wenig. Schließlich müssen sie erst einen neuen Todesstern bauen. Das dauert." - "Stimmt, na dann - entspannen wir uns. Es folgen erstmal einige Monate Ruhe."

"Wie gut, dass ich immer einen Todesstern in Reserve habe", seufzte der Imperator. "Wann wollt Ihr den nächsten Angriff starten, Euer Lordschaft?" erkundigte sich Darth Lott. "Mal sehen, wann habe ich denn noch einen Termin frei." Der Imperator blätterte in seinem Terminkalender. "Nächsten Dienstag, 18 Uhr?" Darth Lott überlegte kurz und nickte dann: "Ja, das passt gut." - "Okay." Grinsend hob der Imperator seinen Zeigefinger und befahl: "Energie." Die Fluchtkapsel beschleunigte und verschwand in den Weiten des Alls.

Ente

Wie soll Raumschiff GameStar weitergehen? - Ergebnis der aktuellen Umfrage

In der Juliumfrage wurde gefragt, was für Geschichten die Fans am liebsten in Raumschiff GameStar sehen würden.

Hier kommt das Ergebnis der 37 Teilnehmer.

Auch wenn wir Fans nicht direkt Einfluss auf die Entwicklung von RSGS nehmen können: In was für Abenteuern würdet ihr die GameStar-Crew gerne sehen?
 
Zeitreisen
6 16,22%
Weltraumschlachten
8 21,62%
Kämpfe gegen die dunkle Seite der Macht
8 21,62%
Abenteuer auf fremden Planeten
5 13,51%
Abenteuer auf der U.S.S. GameStar
3 8,11%
Mystery á la "Akte X"
5 13,51%
Abenteuer in Katakomben und Dungeons
2 5,41%

Gemischtes Doppel.
* Diesmal ist das Ergebnis nicht so eindeutig, doch Weltraumschlachten und Kämpfe gegen das Imperium liegen klar an der Spitze der Zuschauergunst
* Mit kleinem Abstand folgen die Zeitreisen. Die Leute wollen also mehr sehen von Fred Feuerstein, weisen Männern auf Bergen und Ähnlichem
* Den vierten Platz teilen sich die Abenteuer auf fremden Planeten und Mysterygeschichten mit je fünf Stimmen
* wenig beliebt sind dagegen Abenteuer, die auf der GameStar spielen sowie Katakombenklettereien

In der Augustumfrage geht es natürlich um die neueste RSGS-Episode Nr. 38.

In Sachen RSGS - die News der letzten vier Wochen

Trailermania (05.08.2002)
Auf vielfachen Wunsch wird es demnächst Trailer zu den meisten (wenn der Platz ausreicht, zu allen) RSGS-Episoden geben. Den Anfang machen jetzt schon inoffizielle Trailer zu den Episoden 1-3, die offiziellen Trailer zur 2. Staffel, Episode 19, 25 und 34 sowie der brandneue Vorspann zu Episode 38.

Pfusch beim vormonatigen Umfrageergebnis (05.08.2002)
Wie mir gerade aufgefallen ist, habe ich beim Umfrageergebnis des Vormonats ein wenig gepfuscht. "Top of the Rocks" bekam bei keiner Stimme natürlich nicht 11,54 % sondern 0 % aller Stimmen. Auch die Prozentbalken waren nicht in Ordnung. Das korrigierte Umfrageergebnis findet sich im Umfragenarchiv bei den "Specials" auf der RGFP.

Die U.S.S. GameStar ist zurück (03.08.2002)
Neben der neuen RSGS-Episode (siehe Review) befinden sich auf der DVD zur neuesten GameStar (9/2002) außerdem die RSGS-Episoden 7 und 8 sowie die Multimedialeserbriefe aus der PC Player 5/1995 (inklusive Outtakes).

Gunnar "Darth" Lott wird Chefredakteur von "Game Pro" (03.08.2002)
Gunnar Lott wechselt künftig ins Konsolenlager - als Chefredakteur der neuen GameStar-Schwesterzeitschrift "GamePro". Da das  jedoch nur ein paar Büros weiter ist, wird er auch künftig des Öfteren als "Darth Lott" zu sehen sein.

Es ist soweit (29.07.2002)
Die Enzyklopädie wird fortgesetzt. Heute gingen insgesamt 58 neue und 20 geupdatete Einträge zu den Episoden 6 - 12 online. Im Laufe der Woche sollen die Enzyklopädieeinträge bis Episode 15 fortgesetzt werden.

Ausgabe 15 des RGFP-Newsletters erscheint am 05.08.2002.
Darin u.A.: Review von RSGS-Episode 39, weitere Classic-Reviews und ein Special zum 5. RSGS-Geburtstag.